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Der ökologische Nischen Pfad

1. Der Nashornkäfer

Der Käfer wird zwischen 20 und 40 Millimeter groß und gehört zu der Familie der Blatthornkäfer.
Das Männchen hat an der Oberseite des Kopfes ein langes und gebogens Horn. Das Weibchen besitzt nur ein kurzes Horn oder einen Höcker. In Deutschland gehört der Käfer zu den “besonders geschützten” Tierarten. In den ökologischen Nischen sind wir in der Lage, dem Käfer den optimalen Lebensraum zu bieten und tragen somit zu seinem Schutz bei.

2. Barrierefreier Garten

Der Garten ist so angelegt, dass er barrierefrei von Menschen im Rollstul genutzt werden kann. Am sogennanten Hochbeet können auch Menschen im Rollstuhl problemlos Pflanzen pflegen und natürlich auch ernten. Im Garten gibt es verschiedene Beeren, Weintrauben, Mangold, Rhabarber, Kartoffeln und vieles mehr. Ebenfalls befindet sich im Garten ein sehr alter Apfelbaum mit leckeren Äpfeln.

3. Unser Hühnerhof

Das Huhn gilt als das häufigste Haustier des Menschen. In unserem Hühnerhof leben etwa 20 Hühner und ein 2 Hähne. Die meisten von Ihnen sind Marans. Diese legen ungefähr 200 Eier im Jahr. Die Eier sind bräunlich und haben eine besonders dicke Schale. Die Tiere fressen Körner, Salat oder auch gerne mal einen Regenwurm. 

4. Die fleissigen Bienen

Wir haben insgesamt 6 Bienenvölker. Jedes Bienenvolk lebt in einem Bienenstock (etwa 10.000 Bienen pro Stock).
Die weiblichen Bienen sammeln den Honig. Die männlichen Bienen heißen Drohnen und dienen der Befruchtung. Zudem lebt in jedem Stock eine Königin (etwas größer als die anderen Bienen). 2-3x im Jahr wird unser Honig (“Das Longericher Bienenglück”)
von den Bewohnern des Hauses geerntet. Selbstverständlich kann der Honig vor Ort  auch verköstigt und gegen eine Spende sogar erworben werden.

5. Das Heilkräuterbeet

Früher gab es keine Apotheken, in denen man Medikamente gegen Schmerzen oder Krankheiten kaufen konnte. Die Menschen sammelten sattdessen Kräuter aus der Natur. Einige Heilpflanzen, so z.B. die Kamille, der Salbei, das Johanniskraut oder auch die Pfefferminze, gehörten zur “natürlichen Hausapotheke” der Menschen. In unserem Heilkräuterbeet darf nach Belieben gerochen und  probiert werden.

6. Die bretonischen Zwergschafe

Cornelius, Möwe und Jack sind in Bergisch Gladbach geboren und leben seit Dezember 2016 bei uns auf unserem Gelände des Städtischen Behindertenzentrums. Die Böcke (männliche Schafe) gehören zur Rasse der bretonischen Zwergschafe. Das ist die kleinste Schafsrasse Europas. Am liebsten fressen Sie Gras & Heu.

 Eine Führung anfragen…

Nedim Isiktan (Ökologische Nischen Führer)

Sie können von Mai bis September eine kostenlose Führung durch die Ökologischen Nischen anfragen. Nedim Isiktan, ein Bewohner unserer Einrichtung, zeigt Ihnen dann sehr gerne die einheimische Pflanzen- und Tierwelt rund den Lachemer Weg.

Kontakt
Städtisches Behindertenzentrum Dr. Dormagen-Guffanti
Lachemer Weg 22 | 50737 Köln – Longerich

Tel.: 0221- 974 544-105
Email: info[at)oekonischen.de

Lotta (4 Jahre)