Wir

oeko2Am Ende des 19. Jahrhunderts machte der Kölner Arzt Dr. Hubert Dormagen der Stadt Köln ein Geschenk, das noch heute für die Fürsorge für Menschen mit Behinderungen besonders wichtig ist. Er wollte – wie man das damals sagte – die „Krüppel von der Straße holen“ und stiftete sein Vermögen zum Bau eines Krüppelheims, das 27 Jahre nach seinem Tod im Jahre 1913 eröffnet werden konnte.

Im Jahre 1926 wurde ihm das Werkstättenhaus, das nach seinem Stifter, Anton Guffanti benannt ist, als Lehrlingsheim angegliedert. Die beiden Stiftungen haben viele Jahre lang eng zusammen gearbeitet und wurden 1953 zusammengelegt. 1981 wurde der Stiftungszweck erweitert.

Das Städtische Behindertenzentrum Dr. Dormagen- Guffanti als Teil der (SBK Sozial-Betriebe-Köln gemeinnützige GmbH) wurde in seiner heutigen Form im Jahr 1995 so umgebaut und renoviert, dass es möglich wurde, in sieben verschiedenen Gruppen den Menschen mit mehrfacher Behinderung ein Zuhause zu geben.

DDG

Die Überschaubarkeit der Kleingruppen, in Form von Wohngemeinschaften, bietet eine Basis für verlässliche Beziehungen zwischen Bewohnern, Mitarbeitern und Angehörigen. Der Leitgedanke der Inklusion und Eingliederung ist die Grundlage der Arbeit.Die Umsetzung findet im Rahmen von zahlreichen Veranstaltungen wie: Theateraufführungen, Konzerten, Sommerfesten, Karnevalssitzungen usw. statt. Kostenträger dieser vollstationären Einrichtung ist der Landschaftsverband Rheinland.